Dreimal abgebrannt und dreimal wieder aufgebaut.

Die wechselhafte Geschichte des Braunschweiger Residenzschlosses und seiner Bewohner

Das Braunschweiger Residenzschloss blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1717 zurückreicht. Damals wurde am Bohlweg das erste Residenzschloss errichtet, das 1830 abbrannte. Danach entstand ein neues Schloss in spätklassizistischen Formen, das im Krieg beschädigt und 1960 endgültig abgetragen wurde. Die weitgehend wiederaufgebaute dreiflügelige Schlossanlage, die heute wieder das Stadtbild und besonders den Bohlweg prägt, wurde 2007 fertiggestellt. Der Portikus und die Freisäulen bestehen dabei zu rund 90 Prozent aus Altsteinen und auch in den übrigen Fassadenabschnitten finden Sie bei genauerer Betrachtung Steine dunkler Färbung – ein weiterer Verweis auf die Geschichte, die architektonisch bis zur Grundsteinlegung ins Jahr 1833 zurückreicht. Im Inneren birgt das erste Obergeschoss 15 stilgerechte Räume für das Schlossmuseum im Nordflügel und für die Stadtbibliothek im Südflügel. 75 % des Schlosses werden kulturell genutzt, unter anderem durch das Kulturinstitut und die Kulturverwaltung, das Veranstaltungszentrum "Roter Saal" und das Stadtarchiv Braunschweig.

Image: 

Tag-Schlossgeschichte: